OK, ich gebe es zu: Wer bloggt, der holt sich auch bei anderen Bloggern Inspiration. Nicht, dass man automatisch deren Inhalte klauen würde, aber man lässt sich doch zumindest von ihren Themen beeinflussen und gibt seinen Senf dazu ab. So, wie’s ja eigentlich auch sein sollte…!
Grundlage für diesen Blogbeitrag ist ein Artikel von Björn Tantau für die t3n mit dem kontroversen Titel “Ruhe in Frieden, klassisches Marketing! Wie SEO, Social Media und Content Marketing die Regeln verändern“. Kein neues Thema, aber wie ich finde eine sehr schöne und vor allem korrekte Darstellung der Dinge.
Oftmals bekommt man als Digital Native ja zu hören, dass das klassiche Marketing ja viel erfolgreicher und zielführender war. Heute gäbe es so viele undurchsichtige Kanäle, in denen die Budgets verschwinden, einen ROI kann man ja gar nicht mehr messen. Klar, früher war alles besser! Sagte schon mein Opa! Und wahrscheinlich sagte das die 8. der 7. Generation zuvor…!
Aber wie so oft: Es war nicht alles besser, sondern lediglich anders! Natürlich hat sich das Marketing in den letzten 20, 25 Jahren verändert! Sogar massiv, gerade durch die Interaktionsmöglichkeiten der Social Media, den immer besser werdenden Suchmaschinen und den immer wichtiger werdenden Inhalten. Alles ist schneller geworden, man muss ggf. auch öfter einmal getroffene Mechanismen anpassen. Aber sind klassische Strategien deshalb gleich tot? Keinesfalls! Es kommt nur auf den individuell richtigen Mix, vor allem aber die Zielgruppe und den Zeitpunkt und den Ort der Ansprache an. Und genau diese ausgewogene Mischung gilt es zu finden, vor dieser Herausforderung stehen Unternehmen jeder Größe auf der ganzen Welt.
Genau aus diesem Grund gibt es eben auch Agenturen wie uns!
Heute der zweite Teil meines Recaps von den Vorträgen des Spotlight FORUMs der IHK Rhein-Neckar.
Inhalt des zweiten Vortrags war das Thema Big Data, also das massenweise Sammeln von nutzerbezogenen Daten aus verschiedenen Quellen im Netz.
Zum Beginn sei gesagt, dass es sehr erfrischend war, dass in diesem Kontext nicht (nur) über Datenschutz, ethische Grundsätze und den gläsernen Menschen diskutiert wurde, sondern das Thema an sich besprochen wurde.
Ganz interessant war die Einteilung in verschiedene Phasen der Entwicklung hin zu Big Data:
Phase 0: “One size fits all“
Angefangen hat alles mit der allseits beliebten Bannerwerbung, bei der keinerlei Diversifizierung stattfand. Auf Webseiten wurde nach dem Gießkannenprinzip Werbung geschaltet, egal welcher Nutzer sich dort hin verirrt hat.
Phase 1: “Kontextsensitive Werbung“
Der erste Entwicklungsschritt bestand darin, dass Werbung und Inhalte kotextbezogen geschaltet wurden. Bewegte man sich z. B. in Anglerforen, wurde auch passendes Anglerzubehör angeboten.
Phase 2:”Behaviour Targeting“
Die nächste Ausbaustufe war das rechnerbezogene Schalten von Werbung durch Setzen von Cookies und Analyse von Surfverhalten. Die Schwächen des Behavior Targeting bestehen darin, dass es nicht nach Nutzern unterscheidet. So kann es z. B. gut passieren, dass man ständig schreiende Werbung für Damenschuhe angezeigt bekommt, weil die eigene Frau oder Freundin im entsprechenden Online Shop unterwegs war.
Phase 3 “Big Data“
Nachdem es aufgrund von Bandbreiten- und anderen Restriktionen lange Zeit nicht realisierbar war, ist Big Data aktuell auf dem Vormarsch. Dabei ist Big Data nicht zu verwechseln, mit dem Angebot von passenden Artikeln auf Amazon, da Amazon die Nutzerdaten nur aus einer Quelle, nämlich der eigenen bezieht.
Was man mit Big Data alles erreichen kann, hat spätestens Barack Obama in seinem letzten Wahlkampf vorgemacht. Die von Einwohnern der U.S.A. verfügbaren Daten wurden so granular ausgewertet, daß seine Wahlkampfhelfer gezielt in einzelne Haushalte gehen konnten und die Ängste oder Wünsche der Personen direkt ansprechen konnten. Viele behaupten, dass diese Aktionen letztendlich den knappen Sieg für Obama gebracht haben. Ob dieser Umstand wirklich der ausschlaggebende Faktor war, lasse ich andere Leute in Politik-Foren diskutieren. Es ist aber ein passendes Beispiel dafür, was man mit solch einer Flut an Daten alles erreichen kann.
Dabei ist die Herausforderung von Big Data, das Volumen an Daten zu bewältigen, diese in den richtigen Kotext zu setzen (z. B. Rechner mit mehreren Benutzern) und in Echtzeit auszuwerten.
Jetzt stellt man sich zurecht die Frage, ob die Kreativ-Branche in Zeiten einer solch detaillierten Datenanalyse überhaupt noch benötigt wird, wenn jeder Nutzer genau dann, wenn er bestimmte Interessen hat, persönlich adressiert werden kann? Gehen wir aber davon aus, dass diese Praktiken immer massentauglicher werden und alle Unternehmen ihre Hausaufgaben machen, kommt es am Ende doch wieder darauf an, wer die besten und vielleicht kreativsten Argumente liefert.
Die große Herausforderung für die Kreativ-Branche wird es wahrscheinlich sein, damit umzugehen, dass jeder Nutzer ganz gezielt nach seinen Bedürfnissen adressiert werden kann, aber eine allgemein gültige Formel zur Ansprache gefunden werden muss.
In erster Instanz vor dem Oberlandesgericht Köln noch zurückgewiesen, so wurde der Suchmaschinenriese nun vom BGH in Karlsruhe zur Anpassung seiner Suchvorschläge verdonnert. Das Urteil könnte richtungsweisend sein – zumindest, falls sich entsprechende Personen in ihren Persönlichkeitsrechten verletzt sehen.
Google “hört” bei den Suchvorschlägen auf die momentan von anderen Usern eingegebenen Suchphrasen, die mit einem entsprechend Keyword beginnen. Bei Personen kann dies schnell zu ungewollten Unterstellungen kommen. Jüngere Beispiele waren der Kläger, dessen Name mit Scientology in Verbindung gebracht wurde, ohne dass er nachweislich jemals etwas mit der Sekte zu tun hatte, aber auch Bettina Wulff, der eine Vergangenheit als Escort-Dame nachgesagt wurde.
Google muss solche Vorschläge zukünftig also streichen, zumindest wenn sich jemand beschwert. Suchmaschinen sind jedoch nicht verpflichtet, die software-gestützten Alternativangebote im Vorfeld auf potenzielle Rechtsverletzungen zu überprüfen.
Im Rahmen des internationalen Werbefilmfestivals “spotlight” hat die IHK Rhein Neckar zu einem Nachmittag mit verschiedenen Vorträgen eingeladen.
Der erste Vortrag wurde von Arno Lindemann zum Thema Storytelling gehalten. Arno Lindemann ist Geschäftsführer der Hamburger Agentur Lukas Lindemann Rosninski und war vorher bei namhaften Agenturen wie z. B. Jung von Matt/Fleet als Geschäftsführer beschäftigt.
Arno Lindemann sagt zu seinem Vortrag selbst, dass er keine Anleitung sein soll, wie man eine gute Geschichte erzählt und lediglich das wiederspiegelt, was man aus seiner Sicht auf jeden Fall beachten sollte.
Die erste Folie beinhaltet eine recht simple Aussage: “Bilder erzählen eine Geschichte“. Es steckt aber bei genauerer Betrachtung wesentlich mehr dahinter. Lindemann spricht davon, dass es nicht nur die Bilder sind, die eine gute Geschichte erzählen. Die Bilder können noch so gut in Szene gesetzt sein, die Post-Production noch so spektakulär und die Musik episch sein. Das alles bringt nichts, wenn die Geschichte die Personen, denen Sie erzählt wird, nicht persönlich anspricht.
“Geschichten müssen mich berühren”
Im weiteren Verlauf des Vortrags veranschaulicht Lindemann seine Aussagen immer wieder mit anschaulichen Beispielen, wie etwa diesem hier:
Allen Unkenrufen wegen abstürzender Aktienkurse und Userzahlen zum Trotz bleibt Facebook in den Social Media nach wie vor das Maß aller Dinge. Deshalb sollte man seinen Auftritt dort auch hegen und pflegen. Um dies auch für seine mobilen Nutzer bewerkstelligen zu können, sollte man ihn auch für Mobile Devices fit machen. Wie das geht und was man dabei beachten sollte, haben die Kollegen der IWB zusammengetragen (Hier geht’s zum Artikel…). Darüberhinaus habe ich einen interessanten Artikel gefunden, mit welchen Szenarien man aus Agentursicht oft konfrontiert wird: Sätze wie “Wir müssen was auf Facebook machen” sind da an der Tagesordnung und erst einmal ja auch nicht verkehrt. Nur schlagen solche Aussagen oftmals in blinden Aktionismus. Welche grundlegenden Tipps es speziell für Agenturen und Marken auf Facebook gibt, seht Ihr hier…
SEO ist für viele schon ein alter Hut! Stimmt auch, wenn man es einmal richtig gemacht hat, muss man normalerweise nur noch an Stellschräubchen drehen. Doch wie sieht das bei Shopsystemen aus, die eher auf die Darstellung von Produkten als auf SEO getrimmt sind. Die Kollegen der t3n haben sich in ihrem Artikel näher mit diesem speziellen Zweig der SEO beschäftigt, was auch durchaus Sinn macht. Schließlich kann man nirgends so direkt den ROI von SEO messen, als in Shops…!
Das Stichwort Local SEO ist eines der wohl heißesten im letzten Jahr. Mit dem Bekanntwerden dieses Features waren gerade lokal verortete Unternehmen auf einmal hellwach, wussten aber im ersten Moment nichts damit anzufangen. Und das obwohl die meisten Companies eher in einem lokal begrenzten Raum operieren, als national oder gar international. Ein sehr interessantes Themengebiet also…! Was genau zu tun ist und welche Optionen es gibt, wurde hier schon mal zusammengefasst…
Kaum eine Technologie hat die HR so durcheinandergewirbelt wie das Social Web. Konnte man sich noch vor wenigen Jahren aus einem ganzen Pulk an Bewerbern die Geeignetesten herauspicken, so müssen heute viele Unternehmen bei Absolventen & Co. ihre Qualitäten als Arbeitgeber unter Beweis stellen. Was das für Unternehmen und ihre HR- aber auch Marketingabteilungen bedeutet wird in diesem Artikel der t3n näher beleuchtet…
Zugegeben, moderne Online Marketeers tun sich mit dem Begriff ROI etwas schwer und sprechen gerade im Social Web gerne vom ROE, dem Return on Engagement. Aber der Invest bleibt, also muss man versuchen auch diese Kennzahl in moderne Kommunikations- und Werbeformen zu integrieren. Bei der Suchmaschinenwerbung geht das noch relativ einfach, bei der Suchmaschinenoptimierung sieht das dagegen schon anders aus. Unser Technologiepartner Searchmetrics hat sich in seinem Blogbeitrag diesem Thema angenommen…
Ich bin ehrlichgesagt ein Freund von Infografiken, wie sie bspw. durch Kanäle wie Pinterest verbreitet werden – zumindest wenn sie gut gemacht sind! Sie bieten viele relevante Informationen kurz und kompakt auf einen Blick und veranschaulichen die Zusammenhänge grafisch. Ein schönes Beispiel habe ich kürzlich zum Thema “SEO im E-Commerce” gefunden und will es keineswegs vorenthalten…
Am vergangenen Samstag sind wir mit einer 12-köpfigen Delegation zum Kulturzentrum Schlachthof nach Wiesbaden gereist, um dort die see conference zu besuchen. Die Konferenz zur Visualisierung von Information, die nun bereits zum achten Mal von Scholz & Volkmer aus Wiesbaden veranstaltet wurde, ist eine der größten Designkonferenzen in Deutschland.
Die Reise hat sich gelohnt! Die bestens organisierte Veranstaltung bot nachdenkliche, erstaunliche und unterhaltsame Vorträge von internationalen Speakern mit sehr verschiedenen fachlichen Hintergründen. Das Ganze in einer schönen Location mit sehr viel Platz, bester Sicht und gutem Ton. An einem Tag bekamen wir Eindrücke von aktuellen weltweiten Trends aus den unterschiedlichsten Fachbereichen der Informationsvisualisierung – von der Architektur über Kommunikation, Performance, Film und Kunst bis zu Technik und Forschung.
Aus meiner Sicht ist das auch die Stärke der see conference: der Blick über den Tellerrand. Als ein Mensch, der sich beruflich mit der Visualisierung von Informationen im Umfeld der Internettechnologien befasst, empfand ich es als sehr inspirierend zu erfahren, mit welchen Gedanken, Konzepten und Techniken sich Experten anderer Fachrichtungen mit dem Thema Visualisierung auseinandersetzen – und welche Trends sich daraus ablesen lassen.
Der mit vielen internationalen Preisen ausgezeichnete Architekt und Künstler Daan Roosegard, mein persönlicher Favorit, zeigte uns beispielsweise sein Zukunftskonzept Smart Highway, mit dem er intelligente Straßen zum Fahrassistenten umfunktioniert. Oder sein wunderschönes Projekt “Lotus Dome“ in der Kirche Sainte Marie Madeleine in Lille, Frankreich. Hier schuf er eine Skulptur aus hunderten metallenen Blumen, die erblühen, sobald sich ein Mensch ihnen nähert.
Auf einem gleichbleibend hohen Niveau beschäftigten sich die Vorträge mit 3D-Druckern (Jeroen Junte), Mikro-Robotik (Joris Maltha), Tanz- und Videoperformances (Klaus Obermaier), digitaler Töpferei (Dries Verbruggen), Konsumtheorie (Prof. Dr. Wolfgang Ullrich), kanadischen Bären (Pablo Vio) und einer Darstellung von „New York’s carbon emissions“ in Form von gigantischen blauen Gymnastikbällen (Antony Turner).
Was die see conference nicht bietet, sind praktisch Tipps für die tägliche Arbeit – das ist nicht das Ziel der Veranstaltung. (Es sei denn, Sie möchten gerade eine Straße bauen, auf der Schneekristalle erscheinen, sobald Glättegefahr besteht.) Wer sich aber für Visualisierung und Gestaltung interessiert, seinen Blick über den Tellerrand schärfen möchte und sich für progressive Denker, abgefahrene Ideen, technische Innovationen und einen kleinen Blick in die Zukunft begeistern kann, dem kann ich einen Besuch der see conference sehr empfehlen.
Diese Frage wird im Social Media Marketing immer zentraler, auch wenn der ROI innerhalb dieser relativ jungen Marketingform wohl zuerst wie ein Relikt aus vergangenen Zeiten anmutet. Nichtsdestotrotz muss man sich damit beschäftigen, man will ja schließlich Geld verdienen, wenn man schon welches für Facebook & Co. ausgibt. Eine Studie aus den USA quantifiziert nun den Wert eines durchschnittlichen facebook-Fans mit 174,17 $. Wie sich das errechnet, lest Ihr am Besten hier nach!
Es ist wie die Frage, was zuerst da war: Die Henne oder das Ei: Rufen gute Rankings innerhalb der Suchergebnisse viele Social Backlinks hervor, oder werden diese durch viele Shares, Tweets und Kommentare positiv beeinflusst?! Unser SEO-Technologiepartner Searchmetrics jat sich dem Thema näher angenommen und kommt zum Ergebnis, dass klassisches SEO durch die Relevanz von Social Media ergänzt, aber keinesfalls abgelöst wird. Alles Weitere findet Ihr hier!
Twitter ist schon seit geraumer Zeit Betätigungsfeld von Marketeers. Während man zunächst rein mit Content überzeugen musste, gab es schon bald die Möglichkeit, seine Tweets mit Hilfe von monetärem Einsatz etwas aufzuwerten. Das Targeting dieser Promoted Tweets hing bislang von verschiedenen Faktoren ab, unter anderem, in welchem Umfeld man sich innerhalb von Twitter bewegte, sprich: Wem man folgte. Seit vergangenen Mittwoch lässt sich dies jedoch durch Keyword Targeting ungemein präzisieren, einem Prinzip, das man schon von AdWords kennt. Alle weiteren Infos findet Ihr hier!
Seit einiger Zeit übernimmt das Netz eine Besonderheit, die bislang fast nur im Printbereich zu finden war: die Wichtigkeit des Autors. Dies geht mittlerweile sogar soweit, dass dessen Nennung im Quellcode eines Artikels als direkter Qualitäts- und Rankingfaktor für Suchmaschinenrankings herangezogen wird. Der SEO-Softwareanbieter OnPage.org hat nun ein kostenfreies Tool gelauncht, mit dessen Hilfe man relevante Autoren zu einem bestimmten Themenbereich recherchieren kann um so hochwertigen Content zu finden.
Alles Weitere gibt es hier: https://acc.onpage.org/authors/
Bislang war es im beliebten Blogsystem WordPress nur über Umwege möglich, Audio- und Videodateien in einen Artikel einzubinden. Ab der Version 3.6 soll dies anders werden! Besonders interessant ist diese Tatsache vor allem deshalb, weil man dann auch die zugehörigen Metadaten pflegen kann, wie man es bisher lediglich von Bildern kennt.
Alles Weitere gibt es hier: http://make.wordpress.org/core/2013/04/08/audio-video-support-in-core/
Das war wohl die heißeste Nachricht der bisherigen Woche: Google will für den mit 100 Mio. Downloads meistverbreiteten Messenger 1 Mrd. Dollar hinblättern. Doch bereits einen Tag nach dieser Meldung kommen aus dem Hause WhatsApp heftige Dementi. Fakt ist jedenfalls, dass das Messenger-Segment bisher eher ein Produktgrab für Google war. Google Chat, Google Talk und Hangouts sind nie wirklich bei der breiten Öffentlichkeit eingeschlagen, geschweige denn auf mobilen Devices. Logisch wäre ein solcher Zukauf allemal. Irgendwie habe ich so das Gefühl, dass hier das letzte Wort noch nicht gesprochen wurde…
Alles Weitere gibt es hier: http://www.spiegel.de/netzwelt/web/whatsapp-dementiert-geruecht-ueber-verkauf-an-google-a-893355.html
Das Thema ist heiß: Welche Daten sind wohl personenbezogener als Adressbücher?! Und genau hapert es bei den bisherigen Anbietern wie z.B. Google. Und in genau diese Bresche wollen zwei Absolventen der Hochschule Mannheim mit ihrem StartUp Licobo springen und eine vollständige, serverseitige Verschlüsselung der sensiblen Daten anbieten. Doch auch funktionell soll das Tool mehr zu bieten haben!
Alles Weitere gibt es hier: http://t3n.de/news/licobo-deutsches-startup-456023/
Folgende Situation kennen wir wohl alle: Feierabend – Couch – wenn man nicht gerade auf DSDS steht oder keine Lust auf die x-te Two and a half Men-Wiederholung hat, schnappt man sich das Tablet seines Vertrauen und checkt auf Flipboard oder dem bald auslaufenden Google Reader (Ruhe in Frieden!!!) die letzten News. Neben den Bundesliga-Ergebnissen mogelt sich bei dem ein oder anderen sicherlich auch ein berufsrelevanter Artikel oder Blogbeitrag hinzu, den man aus Interesse auch gleich durchliest. Und zack, schon ist es passiert: Aus ursprünglich reiner B2B-Kommunikation wurde B2P (Business to people), denn schließlich befindet sich der Protagonist dieses Beispiels im Feierabend!
OK, zugegeben: Es ist ein sehr plakatives Beispiel, aber die Quintessenz dahinter ist derselbe, die sich in den letzten Monaten und Jahren vermehrt durch das gesamte Kommunikationsmanagement zieht: Ehemals feste, betriebswirtschaftlich relevante Kommunikationsparadigmen verschieben sich, neue kommen hinzu. Die Grenzen zerfließen immer mehr. Botschaften werden nicht mehr an einzelne Teilöffentlichkeiten oder Zielgruppen vermittelt, sondern mehr und mehr an den Mensch dahinter. Gerade der business-relevante Medienkonsum endet nicht mit dem Feierabend, was sowohl Chance als auch Risiko darstellt, denn der Kommunikationsprozess muss entsprechend angepasst werden.
Die Ursache für diese Verschiebung ist wohl bei Facebook, Twitter & Co. zu finden, da gerade diese Kommunikationskanäle jederzeit und überall konsumiert werden und es sich gleichzeitig auch schwer definieren lässt, ob es nun private oder berufliche Inhalte sind, die in einem RSS-Reader oder der Facebook-Timeline auftauchen – falls man diese überhaupt jemals unterschieden hat, was wiederum jedermanns individuelles Gusto ist…!
Man sollte sich nichtsdestotrotz dieser Verschiebung bewusst sein und beispielsweise mal mit Hilfe eines Google Analytics-Accounts überprüfen, um welche Tageszeit oder mit welchem Endgerät denn die eigenen Blogbeiträge konsumiert werden, um so Rückschlüsse über das Konsumverhalten der eigenen Zielgruppe ziehen zu können. Somit lassen sich dann Handlungsempfehlungen für Useransprache, Redaktionspläne, etc. ableiten.
Dies ist eine Frage, die mir als SEO häufiger von Kunden gestellt wird. Daher möchte ich heute ein YouTube-Video von Google-SEO Matt Cutts zum Anlass nehmen, auf diese Fragestellung näher einzugehen:
Es gibt mehrere Gründe, weshalb eine Seite für einen gewissen Zeitraum offline sein kann: Wartungsarbeiten an Website oder Server, Serverausfall, Änderungen an der Programmierung der Seite, etc. Je kürzer die Seite dann offline ist, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass Suchmaschinen davon Wind bekommen. Merken sie es doch, kann es durchaus vorkommen, dass hart erkämpfte Plätze in den Suchergebnissen erst einmal verloren gehen. Woran dies liegt, erklärt Cutts in seinem Video.
Was man meiner Meinung nach jedoch außerdem auf jeden Fall tun sollte, um zeitweise verloren gegangene Search Rankings wieder zu erreichen, ist es Google davon zu unterrichten! Schicken Sie mit Hilfe der Google Webmaster Tools den Googlebot proaktiv zu Ihrer Seite oder laden Sie manuell eine neue Version der sitemap.xml-Datei hoch. Damit signalisieren Sie Google schnellstmöglich, dass Ihre Seite nach wie vor die “Alte” ist und erhöhen die Wahrscheinlichkeit, dass die Suchmaschine Ihnen wieder ihre alten Rankings zugesteht.
Am Beispiel von Google Analytics beschreibt der folgende Artikel auf UsabilityGeek einen interessanten Ansatz, wie man selbst mit einfachen Mitteln (Landing-) Pages optimieren kann.
Dabei verlinkt der Artikel auf wertvolle Ressourcen des Google Developer Netzwerks und erklärt, welche Trackingdaten aussagekräftige Ergebnisse liefern.
Der Artikel ist zwar eher eine oberflächliche Einführung in das Thema, aber durchaus geeignet, um ein Bewusstsein dafür zu schaffen.
Hier gehts zum Artikel von UsabilityGeek:
Das Wechselwirkungsprinzip, auch als drittes newtonsches Axiom bekannt, ist vielleicht dem ein oder anderen noch aus dem Physikunterricht bekannt. “Action and Reaction“.
In einem Artikel des Smashing Magazine geht es um die Aktion und die passende Reaktion in der digitalen Welt. Es wird von Feedback-Schleifen gesprochen, denen wir eigentlich in jedem Projekt mehrfach begegnen. Durch Verbesserung unserer Feedback-Schleifen schaffen wir es, dem Nutzer mit einer Seite oder einer Software ein gutes Gefühl zu geben und ihm ein Erfolgserlebnis zu verschaffen.
Als Beispiel wird die Rolle der Feedback-Schleifen in sozialen Netzwerken herangezogen. So werden Nutzer z.B. durch “likes” bei Facebook honoriert und dazu animiert, weitere Nachrichten zu posten.
Wie wir es schaffen, unsere Feedback-Schleifen zu analysieren und in verschiedenen Schritten zu verbessern, erklärt der sehr ausführliche Artikel:
Mechanism Of Action And Effects – Designing Great Feedback Loops
Sie suchen ein Beispiel, wie Sie die Vorteile von nutzerzentriertem Design veranschaulichen können?
Hier ist das perfekte Beispiel! Der $300 Mio. Button!
Bei einer Reihe von Usability-Tests wurden ein Online-Shop und seine Abschlussstrecke getestet. Dabei hat sich ergeben, dass Nutzer eigentlich keine Lust haben, sich zu registrieren und bereits registrierte Nutzer massive Probleme hatten, die vergebene Kombination aus Nutzernamen und Passwort herauszufinden.
Knapp 40% der Nutzer mussten den Prozess zur Wiederherstellung ihres Passworts anstoßen. Dabei haben Hürden wie die passende E-Mail-Adresse zu finden, E-Mails, die im Spam-Filter gelandet sind und andere Kleinigkeiten dazu geführt, dass nur knapp 25% aller Probanden die Wiederherstellung ihres Passwortes erfolgreich abgeschlossen haben.
Nicht registrierte Nutzer wurden stark davon abgeschreckt, einen Account erstellen zu müssen, um eine Bestellung aufgeben zu können. Warum Nutzer dies nicht wollen, hat ein Proband sehr passend formuliert, indem er folgendes sagte:
Betrachten wir die Intention des Nutzers, geht es ihm doch eigentlich nur darum, ein Produkt zu bestellen. Und dazu braucht er doch eigentlich keinen Account.
Und wo ist jetzt der $300 Mio. Button? Ganz einfach: Nachdem der Online-Shop die Beschreibung des Buttons von “Anmelden oder Registrieren” auf “Weiter” geändert hat und dem Nutzer, der oft etwas bestellt, die Erstellung eines Accounts optional anbietet, wurden so viel mehr Bestellprozesse abgeschlossen, dass sich der Umsatz um geschätzte $300 Mio. gesteigert hat.
Wer mehr wissen möchte, dem kann ich den Orginalartikel (Englisch), den Sie hier finden, empfehlen:
Ich bin zwar kein $300 Mio. Button, aber trotzdem einen Klick wert!
Alle Jahre wieder…! Pünktlich zum Jahresende kommen nicht nur die obligatorischen Jahresrückblicke im Fernsehen, man lässt auch im beruflichen Umfeld die Gedanken in die Vergangenheit schweifen. Als SEO hat man es da relativ einfach, denn eigentlich geht es jedes Jahr um dasselbe! Die gleichen Fragen, die gleichen Prognosen und leider auch die gleichen – ich muss es so ausdrücken – Schwarzseher! Denn SEO ist mal wieder tot!
Dieses Mal geht es jedoch nur im zweiten Schritt um SEO per se, denn nun hat Google die SEO-Dienstleister á la Sistrix, SEOlytics, SEOmoz oder Searchmetrics auf die Kieker. Und das aus einem augenscheinlich guten Grund: Das Geschäftsmodell der Anbieter dreht sich hauptsächlich darum, Daten von Google und anderen Suchmaschinen abzugreifen, diese zu interpretieren, klassifizieren, auszuwerten und diese Datensammlung dann zahlenden Kunden zur Verfügung zu stellen. Das Abgreifen dieser Daten stößt Google nun sauer auf, denn nachdem man es jahrelang duldete, merkte man, dass da ja eine potenzielle Einnahmequelle missachtet wurde, holt nun die juristische Keule raus und mahnt in den USA bereits erste SEO-Dienstleister ab (Quelle: www.golem.de). Fakt ist, dass die Extraktion dieser Daten gegen die Nutzungsbestimmungen des Suchmaschinen-Primus verstößt und somit das geltende Recht auf Google’s Seite ist.
Marcus Tober, Chef des kuehlhaus-Partners Searchmetrics, gibt dagegen Entwarnung. Dort würden nämlich keine Daten der Google-API ausgelesen. Man nutze andere Quellen, so Tober.
Wieso Google aber überhaupt Daten per API zur Verfügung stellt, die es eigentlich gar nicht zur Verfügung stellen WILL, bleibt jedoch fraglich – zumindest mir!