Marcus Tober, CEO von Searchmetrics, zeigte sich in seiner Begrüßungsrede zur Veröffentlichung der Searchmetrics Suite 6 sichtlich bewegt. Kein Wunder nach all den Anstrengungen, doch es scheint sich gelohnt zu haben: Über 20 Monate, um ganz genau zu sein 118.080 Personenstunden oder 14.760 Manntage (also 40 Jahre!!!), wurde an der neuen Suite 6 gearbeitet. Zuerst konnten die Essentials, die Bestandteil der neuen Suite sind, vor einigen Monaten veröffentlicht werden. Diese boten bereits einen hervorragenden Eindruck dessen, was man von der neuen Suite erwarten durfte.
Eine gerade für den Kunden interessante Neuerung stellte Marcus Tober gleich zu Beginn vor: Es wird keine Searchmetrics Suite Version 7 geben.
Die Feinheiten von Google-Updates kommen oftmals nur peu à peu ans Tageslicht, gerne auch erst nach Wochen oder gar Monaten. So fand der GoogleWatchBlog, eine der ersten Adresse in Sachen Google-SEM, heraus, dass die Title-Tags von Websites in den Suchergebnissen offenbar nicht mehr anhand der Wortanzahl, sondern stattdessen anhand der Pixelbreite.
Nach wie vielen Zeichen der Titel abgeschnitten wird, ist ohnehin bis heute klar: es gibt Titel mit 70 Zeichen, die in voller Länge dargestellt werden, andere werden bereits nach 45 bis 54 Zeichen abgeschnitten – eines der vielen Fragezeichen im Suchalgorithmus!
Erst Panda, dann Pinguin, jetzt……..nein, nicht Eisbär, sondern Venice lautet das neue Zauberwort für alle SEO’s und Online Marketer. Doch was sich nach Dolce Vita anhört beinhaltet meiner Meinung nach eine der größten Änderungen des Suchalgorithmus – und damit natürlich auch der Suchergebnisse – der letzten Monate, wenn nicht sogar Jahre!
Nachdem die letzten Updates eher Linkfarmen und Websites mit übermäßig künstlich aufgebauten Backlink-Strukturen herabstufen sollte (und es auch taten), zielt das neueste auf die lokalen Suchergebnisse. Bedeutet: Suchergebnisse mit lokalem Bezug werden bevorzugt behandelt und entsprechend bevorzugt gerankt. Bedeutet aber auch: der Standort des suchenden Users wird noch genauer erfasst, als ohnehin schon. Auch spielt es offenbar keine große Rolle mehr, ob der User mit seinem Google-Account eingeloggt ist oder er seinen Standort fest definiert hat.
Doch nicht nur der Standort spiel mehr denn je eine Rolle, auch inhaltlich werden Seiten bevorzugt, zu denen der User eine besondere Beziehung hat, bspw. ein Online-Shop wird in den Suchergebnissen seines Betreiber besser gerankt, als es “normal” wäre.
Axel Zawierucha, Chef der Berliner Web-Agentur Internetwarriors, erläutert dieses Grundproblem in einem Artikel der Internet World Business so: “Wenn Sie ein Unternehmen in Köln haben und in Köln die Website des Unternehmens suchen, dann wird Ihr Ergebnis ganz anders aussehen, als wenn ein User in Rostock das gleiche tut.” Venice stellt also die komplette SEO-Welt auf den Kopf – so scheint es zumindest! Denn viele Experten sind sich einig: Google wird die Tiefe dieses Eingriffs in die Art und Weise, wie die Daten erhoben werden, anpassen. Es kann nicht im Sinne der weltweit größten Suchmaschine sein, jedem User ein anderes Suchergebnis zu präsentieren. Schließlich hätte jede überregionale Seite dann ein massives Problem und Google würde somit auch Branchen verprellen, die auf anderem Wege – vor allem über AdWords – viel Geld nach Mountain View überweisen.
Google – eines der wohl größten Mysterien des bisherigen 21. Jahrhunderts…! Und die Jungs aus Mountain View tun ihr Bestes, um diesem Ruf auch gerecht zu werden: Sie überraschen regelmäßig mit teils provokanten Neuerungen bzw. Planungen zu solchen und schauen dann erst einmal, wie sich die nicht gerade kleine Community dazu äußert.
Im konkreten Beispiel geht es um die Ankündigung, den im eCommerce-Sektor sehr beliebten Dienst Google Shopping (ehemals Froogle) kostenpflichtig zu machen (vgl. Artikel aus der Internet World Business vom 01.06.2012). In Deutschland soll es spätestens Anfang 2013 soweit sein. Beliebt ist er deshalb, weil grob geschätzte 1,3 Milliarden US-Dollar bisher gratis durch ihn vermittelt wurden. Wenn es nach dem Suchmaschinenriesen geht soll diese glückliche Zeit nun zu Ende gehen.
Doch nicht nur die reine Nutzung der Shopping-Suche wird im eCommerce zusätzliche Kosten generieren, auch die Pflege des Absatzkanals Google Shopping wird aufweniger werden, da sind sich die Experten einig. ”Google Shopping kann auch weiterhin ein rentabler Marketingkanal für Shops sein, allerdings gilt es hier nun ständig zu optimieren”, so der Shopbetreiber-Blog. Betreiber von eCommerce-Plattformen und Online-Shops müssten dann die über den Kanal stattfindenden Conversions noch mehr überprüfen und hinterfragen, als ohnehin schon – was natürlich mit mehr Arbeitseinsatz verbunden sein wird. Ob und inwieweit sich Google Shopping als Vertriebskanal noch rechnet, wird dann wohl individuell entschieden werden müssen.
Neues Facebook-Plugin für WordPress
Es gibt ein neues Facebook-Plugin für WordPress! Was sich im ersten Moment sicherlich nicht nach einer revolutionären Nachricht anhört, birgt jedoch Einiges an Überraschung! Denn dieses Plugin stammt nicht wie die meisten anderen aus der Feder privater Anwender oder kostenpflichtiger Anbieter, sondern direkt von Developern aus dem Hause Facebook.
Der Vorteil liegt auf der Hand: ein Facebook-Plugin, das direkt vom benutzten Verbreitungskanal stammt und somit alles kann, was man für sein Facebook-Marketing braucht:
VORSICHT: Auch Tracking-Codes haben ein Verfallsdatum
Um Sie regelmäßig über neue Trends und Entwicklungen zu informieren, bieten wir auch im Juni wieder neue Webinare zu allen relevanten Themen rund um Online-Strategie, User Experience, Development und Online Marketing an.
Sollten Sie sich jetzt fragen, was ein Webinar ist, können wir Sie gerne aufklären: Ein Webinar ist ein Seminar, das über das Web gehalten wird. Sie können sich einfach online registrieren und dann zum angegebenen Termin auch online teilnehmen. Ganz bequem vom eigenen Arbeitsplatz oder von zu Hause aus. Im Anschluss an das Webinar haben Sie die Möglichkeit Fragen zu stellen, die vom Referenten beantwortet werden.
Einfach unter jeweils angegeben Link anmelden und los geht’s – kostenlos und unverbindlich über aktuellen Themen informiert sein.
Wir wünsche Ihnen viel Spaß dabei!
Aktuelle Webinare im Juni:
Ob Handy, Fernseher oder Auto – kaum ein Gerät kommt ohne Open Source-Software aus. Der Einsatz von Open Source-Software (OSS) ist für die Umsetzung aktueller IT-Systeme fast unabdingbar.
Ihre Verwendung birgt jedoch verschiedene Risiken rechtlicher, qualitativer, technischer und verfahrenstechnischer Natur. Wir räumen mit einigen Vorurteilen auf und liefern Ihnen wichtige Fakten zum Thema Open Source-Software.
Jetzt anmelden: http://www.kuehlhaus.com/event-open-source-18.html
21.06.12 – WordPress – Mehr als nur ein Blogsoftware
WordPress ist bekannt als ein zeitgemäßes Weblog-System. Aber immer öfter wird WordPress jedoch auch in anderen Kontexten eingesetzt z.B. für interne Kommunikation, Kampagnen, als externer Blog, Shop System oder Corporate Website, uvm..
Jetzt anmelden: http://www.kuehlhaus.com/event-webinar-wordpress-1.html
28.06.12 – Mobile Web – ist das wirklich ein Thema für mein Unternehmen?
Spätestens seit der Einführung des iPhone wird das Mobile Web in Führungsebenen sowie Marketingeinheiten heftig diskutiert. In Zeiten von Smartphones und Apps ergeben sich viele neue Handlungsfelder und kreative Möglichkeiten.
Jetzt anmelden: http://www.kuehlhaus.com/event-Mobile-7.html
Am 26. / 27. Mai 2012 fand bereits zum vierten mal das UXCamp Europe in Berlin statt. Auch in diesem Jahr unterstützte die kuehlhaus AG die Veranstaltung als Sponsor und war natürlich auch vor Ort vertreten. Schwerpunkte des Camps waren
Ebenso erwünscht waren Themen aus Forschung, Product Design oder Marketing, die in Verbindung mit User Experience stehen.
Wie auch im letzten Jahr, war das Camp gut besucht und es gab jede Menge interessante Vorträge. Ida Aalen hielt gleich an zwei Tagen Sessions zum Thema Responsive Design. Samstags widmete sie sich zunächst dem grundlegenden Vorgehen bei der Konzeption und Entwicklung. In ihrer Session am darauf folgenden Tag wurden Stolperfallen und Probleme thematisiert und Tipps zur Umschiffung dieser Probleme vorgestellt.
Mit seinem Vortrag zum Thema “Cognitive Psychology for Interaction Design” weckte Jan Srutek so viel Interesse, dass kurzerhand sogar der Boden des Vortragssaals bis auf den letzten freien Fleck besetzt wurde. In seinem Vortrag erläuterte er Grundlagen der kognitiven Psychologie und erklärte wie sich Interaction Designer diese zu Nutze machen können. Ein grundlegendes Wissen über kognitive Psychologie und die Funktionsweise des menschlichen Gedächtnisses liefert Erkenntnisse darüber, warum genau bestimmte Mechanismen wie z.B. Autosuggestion o.Ä. so hilfreich für Nutzer sind und helfen ebenso bei der Gestaltung neuer Mechanismen und Systeme.
Jim Kalbach stellte in seiner Session “Business Model Design for Designers” verschiedene Methoden vor um zielgerichtet Business Ideen zu entwickeln. Mit Hilfe eines selbst entwickelten “Business Model Canvas”, in dem die Kernpunkte der Geschäftsidee festgehalten werden sollen, können durch “Business Model Prototyping” verschiedenste Varianten der Idee durchgespielt und somit schließlich die optimale Variante für eine erfolgreiche Geschäftsidee erarbeitet werden. In abgewandelter Form soll dieses Business Model Canvas ebenso für Projekte eingesetzt werden können und dafür sorgen, dass stets alle die gleichen Ziele für das Projekt vor Augen haben.
Neben den hier genannten Vorträgen gab es natürlich viele weitere, sehr interessante Sessions und es war stets schwer sich für eine der parallel laufenden Sessions zu entscheiden. Insgesamt war das UXcamp auch in diesem Jahr ein voller Erfolg und die kuehlhaus AG wird auch sicherlich im nächsten Jahr wieder vertreten sein. Weitere Eindrücke UXcamp 2012 gibt es auf unserem Flickr Account.
In diesem Jahr fand bereits die 7. See Conference in der Lutherkirche in Wiesbaden statt. Neben interessanten Vorträgen gab es in diesem Jahr auch wieder gutes Wetter, tolle Atmosphäre und einige interessante Studentenprojekte zu bewundern, unter anderem zum Thema Prototyping.
Nach einer kurzen Einführung durch Michael Volkmer eröffnete Dr. Thomas Henningsen von Greenpeace die Vortragsreihe. Nach einem kurzen Video, dass die Arbeit von Greenpeace in den letzten Jahrzenten kompakt in Bildern erzählte, gab Dr. Henningsen tiefere Einblicke in die Arbeit und die täglichen Herausforderungen, denen sich die Organisation stellt. Im Fokus stand hierbei die Medienpräsenz und die Wirksamkeit und Macht von Bildern. Wie schafft man es die Manager und Verantwortlichen großer Konzerne wach zu rütteln und zum Handeln zu bewegen?
Nach diesem Vortrag, der sicher viele zum Nachdenken angeregt hat, folgte die Präsentation von Professor Norbert Bolz von der TU Berlin. Der Philosoph und Medienwissenschaftler knüpfte ein Stück weit an das vorherige Thema an und sprach unter anderem eindrucksvoll über die Macht von Bildern, ohne dabei ein einziges zu zeigen.
Nach einer kurzen Verschnaufpause ging es gegen 14 Uhr zurück in die heiligen Hallen der See Conference um Stefanie Prosavec zu lauschen, die über Visualisierung von Buchstaben referierte. Sie stellte einige ihrer Projekte vor, in denen sie Texte und Zahlen in abstrahierte grafische Darstellungen überführte und so eine Art eigene Zeichensprache entwickelte. Mit künstlerischen Projekten ging es im Anschluss in den Vorträgen des Licht-Designers Ben Kreukniet und Yannick Jaquet, einem Film- und Projektkünstler, weiter. In den Vorträgen wurden verschiedene Projekte von Licht Installationen und Kompositionen aus Sound, Video und Projektion vorgestellt.
Der anschließende Beitrag von Filmregisseur Michael Madsen griff wiederum das Thema Nachhaltigkeit auf. Er zeigte einige Minuten seines Dokumentarfilms „Into Eternity“ und gab Einblicke in seine Arbeit als Filmemacher. „Into Eternity“ erhielt weltweit bereits mehr als 20 Auszeichnungen und erzählt die Geschichte eines Endlagers für Atommüll in Finnland. Die Dokumentation soll zum Nachdenken anregen, wie die Gefahr, die von dem Atommüll ausgeht, der aufgrund der lebensgefährlichen radioaktiven Strahlung 100.000 Jahre sicher eingelagert werden muss, an zukünftige Generationen kommuniziert werden kann.
Last but not least erläuterte Manuel Lima, Gründer von Visualcomplexity.com, die Bedeutung von Netzwerken als Informationsstruktur. Anhand einiger Beispiele zeigte er die Überlegenheit gegenüber anderen Informationsstrukturen auf. Viele Sachverhalte unserer komplexen Welt können aufgrund ihrer Komplexität nur als Netzwerk visualisiert werden. Innerhalb eines Netzwerks existiert beispielsweise in der Regel keine zentrale, steuernde Einheit. Es besteht vielmehr aus einem komplexen Geflecht mit vielen verschiedenen Abhängigkeiten untereinander.
Die Vorträge waren durchweg gelungen, haben Interesse geweckt und dazu angeregt sich weiter mit bestimmten Themengebieten auseinanderzusetzen. In diesem Sinne, bis zum nächsten Jahr, auf der See Conference 2013!
Oft haben Unternehmen ein Problem damit, qualitative Ziele zu für ihre Webseite zu definieren. Gerry McGovern erklärt an einem bekannten Beispiel, warum es sich lohnt, genau zu evaluieren, was die Ziele meines Unternehmens sind und wie die Webseite dabei unterstützen kann.
Hier der Artikel:
How to choose the right web metrics.
Ich stimme mit der Aussage überein, dass es keinen Sinn macht, nur Ziele aufgrund der einfachen Messbarkeit zu definieren. Dabei reicht es auch nicht zu sagen: “Wir wollen mehr Leads”. Man sollte definieren wie man mit diesen Leads umgeht und welche Qualität die Leads haben sollten.
In einem sehr gelungenen Artikel, der über den Userfocus Newsletter veröffentlicht wurde, beschreibt David Travis verschiedene Szenarien, die ihm bei seiner Arbeit in den Büros der Manager und Verantwortlichen immer wieder begegnet sind und liefert dazu auch gleich noch die passenden Antworten. Er bietet schlagkräftige Argumente bezüglich der häufigsten Aussagen, die gegen Usability-Testing sprechen. Ein must read für jeden Usability Consultant!
Hier der Link:
http://www.userfocus.co.uk/newsletter/apr2012.html
Thomas Robbin aus der deutschsprachigen Wikipedia
Auch in diesem Jahr besuchen die Informationsarchitekten der kuehlhaus AG die führende deutschsprachige UX Business Konferenz in Europa, die IA Konferenz.
Im Jahr 2012 findet die Konferenz rund um die Themen User Experience, Informationsarchitektur und Conceptual Design in Essen statt, und zwar im Weltkulturerbe „Zeche Zollverein“, und bietet den diesjährigen Themenschwerpunkt „Content Strategy“. Wie in den vergangenen Jahren ist die kuehlhaus AG ein Sponsor der größten Konzepter-Konferenz.
Die kuehlhaus AG wird das Programm der IA Konferenz mit einem Vortrag mit dem Titel „Content kills your Concept?!“ bereichern. Der Vortrag stellt sich den folgenden Problemstellungen bei der Erstellung und Aufbereitung von Inhalten:
Kein Budget? Keine Zeit? Oder einfach keine Ahnung, wie?
Dies sind wohl die häufigsten Argumente, warum Content bei Webprojekten meist wenig beachtet wird. In dem Vortrag wird erläutert, warum Content ein wichtiger Bestandteil der User Experience ist, was gute Inhalte auszeichnet und welche Einflussfaktoren dabei eine Rolle spielen. Basierend auf diesen Erkenntnissen werden Methoden zur Evaluation und Entwicklung von Content vorgestellt, die eine einfache und modulare Integration in bestehende Entwicklungsprozesse ermöglichen.
Christian Becker und Fabian Lang werden am Samstag den 12. Mai 2012 um 10:40 diese Fragen beantworten und dem Fachpublikum verschiedene Methoden vorstellen.
Neben der kuehlhaus AG werden zahlreiche Agenturen und Experten verschiedene Facetten und Themen rund um Content und dessen Einfluss auf die wahrgenommene Nutzungserfahrung unserer Zielgruppen beleuchten. Vorträge wie „Was heißt hier Strategie? Was Content? – Content Strategie für Marken im Social Web“ (contentstrategie.de), „Real. Social. Digital. – Neue Bausteine zur Verbindung digitaler und realer Einkaufswelten (Namics AG) und „Content is king, navigation is queen – the big fat web wedding – Optimierung von Klickpfaden durch die Verschmelzung von Inhalten und Navigation (SinnerSchrader) und zahlreiche andere hochkarätige Vorträge schaffen ein ganzheitlichen Blick auf alle Aspekte einer effektiven und zielgerichteten Content Strategie.
Auch in diesem Jahr werden internationale Gastsprecher wie Peter Morville, Colleen Jones, Margot Bloomstein und Irene Walker die Konferenz mit ihrem in Jahren aufgebauten Erfahrungsschatz und ihrer internationalen Expertise abrunden. Speziell Peter Morville, der Gründer der wohl führenden Beratungs-Firma Semantic Studios, die Kunden auf der ganzen Welt zu Themen wie Informationsarchitektur, User Experience berät, setzte bereits in der Vergangenheit Maßstäbe bei der Facettierung der User Experience sowie der Untersuchung von Suchmustern und Content Strategien.
Das gesamte kuehlhaus Konzept-Team steht in den Startlöchern und freut sich auf zwei Tage Diskussion und wertvollen Input.
Vor allem Social Media und Mobile spielten 2011 sowohl in den Köpfen als auch in den Budgets der Entscheider und Unternehmen eine große Rolle. Auch auf qualitativ hochwertigen Content wurde größeren Wert gelegt. 2012 wird dieser Trend fortgesetzt und in Richtung Mobile Marketing und Social Web weiterentwickelt. Immer leistungsfähigere Smartphones und Tablet-PCs verändern somit auch die Arbeit der Agenturen.
Insbesondere Werbekampagnen werden sich dem Mobile-Trend anpassen. Dabei spielen gerade im B2B-Bereich Face-to-Face-Präsentationen, mobile Apps für personalisierte Inhalte sowie für Premium-Level-Service eine große Rolle. Der Trend geht also immer mehr zum fingerorientierten Screendesign mit Responsive Webdesign und optimaler Usability am Endgerät.
Auch im Social Web gewinnen die drei größten Netzwerke sowie Foren und Diskussionsrunden an Bedeutung und sollten mit in die Marketingmaßnahmen aufgenommen werden. Aber auch E-Mail- und Suchmaschinen-Marketing-Maßnahmen sind sehr verbreitet. Für das Verschicken von E-Mails sowie Newsletter geht der Trend immer mehr zur Marketing Automation. In Bezug auf SEA und SEO muss 2012 mit starkem Konkurrenzkampf und größeren Anpassungen der Suchmaschinen-Algorithmen gerechnet werden.
Gerade zur Neukundengewinnung sind diese Trends besonders zu beachten. Dennoch sollten die Offline-Maßnahmen dabei nicht vergessen werden. Zielführend ist demnach Neukundenakquise mit einer ausgewogenen Kombination aus beidem!
Der Hype um Pinterest im Web steigt rasant an. Die US-amerikanische Plattform für Bilder und Videos gewinnt auch in Europa, speziell in Deutschland, immer mehr User. Pinterest bietet seinen Nutzern die Möglichkeit Bilder und Videos an das eigene sogenannte Board zu pinnen. Dabei wird das Foto mit einen Backlink ausgestattet, der direkt zur Bezugsquelle führt. Das Erfolgsgeheimnis von Pinterest ist dabei, die einfache Darstellung und Bedienbarkeit. Derzeit kann Pinterest aber einzig via Einladung verwendet werden. Diese kann entweder online beantragt oder von einem anderen Nutzer verschickt werden.
Auch wenn es, anders als bei Facebook oder Twitter, noch keine speziellen Seiten für sie gibt, ist es für Unternehmen interessant, sich auf Pinterest zu präsentieren. Immer mehr Brands finden den Weg zu Pinterest und können einen erkennbaren Anstieg des Website-Traffics generieren. Mit Hilfe des sogenannten „Pin it“ kann wie bei Facebook und Twitter ein Produkt direkt von der Website auf das Board eines Users gepinnt werden. Pinterest entwickelt sich somit zu einem neuen Trend in Sachen Empfehlungsmarketing. Zudem zählt Pinterest aufgrund des Aufbaus von Linkpopularitäten auch zu den Faktoren, die auf die Suchmaschinenoptimierung einer Seite Einfluss haben.
Ein Problem an dieser Plattform stellt jedoch, wie bei den meisten sozialen Netzwerken, das Urheberrecht dar. Dies betrifft das Teilen von Bildern und Grafiken, da die User nur vereinzelt das Recht zur Weiterverbreitung haben. Eine Lösung kann hier die sogenannte Creative Commons-Lizenz sein. Dabei erlaubt der entsprechende Website-Betreiber dem Nutzer ausdrücklich das Bild weiter zu verbreiten.
Ähnlich wie bei Twitter und Facebook kann in näherer Zukunft mit speziellen Unternehmenslösungen gerechnet werden. Die Chance für Unternehmen liegt hierbei im Early-Mover-Prinzip. Daher sollte Pinterest als neues spannendes Netzwerk für die Online-Kommunikation von Unternehmen frühzeitig wahrgenommen werden.
Einen kurzen Einblick in Pinterest bietet folgendes Video:
Die deutsche Ausgabe der Search Marketing Expo – kurz SMX – in München stellt für Online Marketer eigentlich die nach meiner Meinung wichtigste Veranstaltung des Jahres dar, zumindest aus inhaltlicher Sicht. Nicht zu Unrecht gibt sich die globale und nationale SEO-Elite die Klinke in die Hand: Rand Fishkin, Will Critchlow, André Alpar und viele mehr referieren jährlich über den Status Quo und die zukünftigen Trends der organischen und bezahlten Suche.
Auch wenn es in der 2012er Ausgabe dieser Konferenz keine revolutionären Neuerungen zu vermelden gab, so ließ sich doch feststellen, dass sich der bereits 2011 prognostizierte Trend in Richtung Relevanz als wichtigster SEO-Faktor noch verstärkte und Suchmaschinen wie Google oder Bing dies auch vorantreiben. Ein konkretes Beispiel dafür ist die immer wichtiger werdende Einbindung von Rich Snippets in organische und bezahlte Suchergebnisse, bspw. die Darstellung des Autoren in den SERPs über den rel=author-Tag oder von Bewertungssternen in AdWords-Anzeigen.
Des Weiteren spielen auch die sog. Social Signals, also Sharings, Likes oder Kommentare in Social Media zu einer Website oder sonstigen Inhalten einer Domain eine tragende Rolle innerhalb der Rankingfaktoren. “Traditionelle SEO” wie das richtige und relevante Ausfüllen von Meta Tags und die Keyword-Nutzung innerhalb des Contents sehen Suchmaschinen zunehmend als selbstverständlich an. Nun könnte man meinen, dass sie diese daher weniger gewichten. Das stimmt sicherlich auch zu einem gewissen Teil, nur sind diese gar nicht gepflegt, werden Google & Co. das sicherlich nicht noch belohnen, indem sie es ignorieren…!
So oder so, SEO ist kein einmaliges Projekt und darf keinesfalls als solches aufgefasst werden. Es ist als kontinuierliche Verbesserung und Erweiterung einer Website zu verstehen und zumindest am Anfang harte und mühsame Arbeit, die man als Unternehmen alleine kaum stämmen kann. Andererseits sind die Erfolge erfolgreicher SEO direkt messbar, sowohl qualitativ als auch ökonomisch.
Eine klar strukturierte Übersicht über das Thema Content Marketing von Craig Anderson. Mit anschaulichen Beispielen erklärt er Schritt für Schritt was man beim erstellen von Content beachten sollte.
Ein Zitat, dass es meiner Meinung nach sehr gut auf den Punkt bringt:
Too many companies start writing content before their brand has a defined voice. This leads to inconsistency. It’s like using one logo in your brochure, another on your website and another on your blog.
Hier der vollständige Artikel: